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Kategorie: Mutter

Albtraum Barbie

Albtraum Barbie

Es mag man­che über­ra­schen: Als Femi­nis­tin und Kämp­fe­rin für Geschlech­ter­ge­rech­tig­keit habe ich kein Pro­blem damit, dass mei­ne Toch­ter mit Bar­bie­pup­pen spielt. Eine Kis­te vol­ler Bar­bies 5 Stück hat sie lan­ge Zeit ihr eigen genannt. In Wor­ten: fünf! Zuge­ge­ben alle­samt geschenkt. Ori­gi­nal, Kopie, sehr bil­li­ge Kopie, Fro­­zen-Able­­ger, Kind, Hund, Fahr­rad — alles dabei. Die sehr bil­li­ge Kopie, eine Art Fee, ist inzwi­schen im Fel­de geblie­ben. Sie hat­te schon früh einen Flü­gel abge­knickt, den ich noch kle­ben konn­te. Jetzt haben sie das… Con­ti­nue Rea­ding Alb­traum Barbie

Muttertag

Muttertag

Ich fin­de den Mut­ter­tag ehr­lich gesagt bescheu­ert. Net­ter kann ich es nicht for­mu­lie­ren. Ich füh­le mich durch den Mut­ter­tag gera­de­zu beläs­tigt und für dumm ver­kauft.  Den Rest des Jah­res schnup­pe An 364 Tagen im Jahr sind der Gesell­schaft die Belan­ge der Müt­ter mit­tel­schwer schnup­pe. Aber an die­sem einen Tag wer­den Müt­ter plötz­lich aufs Schild geho­ben und alle machen reflex­haft mit. Was für eine elen­de Heu­che­lei. Hal­le­lu­ja, ich bin Mut­ter Dabei bin ich wirk­lich ger­ne Mut­ter. Ich habe sehr, sehr lan­ge… Con­ti­nue Rea­ding Muttertag

Aging Goals statt Hyaluron

Aging Goals statt Hyaluron

Älter wer­den ist für mich als Frau eine zwie­späl­ti­ge Ver­an­stal­tung: Auf der einen Sei­te genie­ße ich mei­ne über die Jah­re gereif­te Weis­heit und die inzwi­schen soli­de ver­wur­zel­te Scham­lo­sig­keit. Auf der ande­ren Sei­te frus­tet es mich, wie sich mein Kör­per schrum­pelnd immer kraft­lo­ser der Schwer­kraft hin­gibt und jeden Hap­pen Essen zu einem Fett­röll­chen ver­stoff­wech­selt. Frau­en dür­fen nicht  altern Dass vie­le der medi­al prä­sen­ten Frau­en mei­nes Alters gelif­tet und auf­ge­spritzt sind und bei ihren Film- und Foto­auf­nah­men mil­de aus­ge­leuch­tet wer­den, macht die… Con­ti­nue Rea­ding Aging Goals statt Hyaluron

Sauber und diskret

Sauber und diskret

Gera­de gibt es ja viel Auf­re­gung um einen Deal aus der “Höh­le der Löwen”.  Zwei Män­ner haben dort “Pin­ky Gloves” vor­ge­stellt. Einen ele­gant ver­pack­ten pin­ken Gum­mi­hand­schuh, mit dem frau ihre benutz­ten Mens­trua­ti­ons­ar­ti­kel mög­lichst unauf­fäl­lig ent­sor­gen soll.  Für Mens­trua­ti­ons­wä­sche kein Deal Dar­auf hat die Damen­welt gewar­tet. Nicht. Denn an “Pin­ky Gloves” ist so ziem­lich alles falsch. Der über­flüs­si­ge Müll und die zusätz­li­chen Kos­ten sind fix abge­watscht: Das braucht kein Mensch. Auch dass 2019 in der glei­chen Sen­dung die Grün­de­rin­nen, die Mens­trua­ti­ons­un­ter­wä­sche bewor­ben haben,… Con­ti­nue Rea­ding Sau­ber und diskret

Lass mir was übrig!

Lass mir was übrig!

Die Pan­de­mie hin­ter­lässt auf unse­ren See­len an den merk­wür­digs­ten Stel­len Beu­len und Krat­zer. In mei­ner klei­nen Kern­fa­mi­lie ist es der Fut­ter­neid, der mit jedem Lock­down boh­ren­der wird. Dabei kommt wirk­lich nicht zu wenig Essen auf den Tisch. Im Gegen­teil. Und auch Süßig­kei­ten haben wir seit Pan­de­mie­be­ginn deut­lich mehr im Haus als zu nor­ma­len Zei­ten. Aber macht uns die­se Gewiss­heit sat­ter oder gar zufrie­de­ner? Mit­nich­ten. Altes Brot wird betrau­ert Wir haben hier die unge­schrie­be­ne Regel, dass in die Run­de gefragt wird, bevor… Con­ti­nue Rea­ding Lass mir was übrig!

Was sich neckt ist toxisch

Was sich neckt ist toxisch

Eine der zen­tra­len Lebens­re­geln, die ich mei­nem Kind von Anfang an ver­mitt­le, lau­tet: Schla­ge einen mög­lichst gro­ßen Bogen um Men­schen, die dich doof behan­deln.  Das mögen vie­le für eine Selbst­ver­ständ­lich­keit hal­ten, aber so banal ist es nicht. Dar­an hat mich die­ses Wer­be­pla­kat erin­nert, an dem ich letz­tens mit mei­ner Toch­ter vor­bei­ge­gan­gen bin. “Dis­ney zeigt nur toxi­sche Bezie­hun­gen” hat­te jemand die Rekla­me für Treue­punk­te und Dis­­ney-Prä­­mi­en mit Spray­do­se ergänzt. Mama, was ist toxisch? “Wah­re Wor­te”, ging es mir durch den Kopf.… Con­ti­nue Rea­ding Was sich neckt ist toxisch

Laufen lassen

Laufen lassen

Ich will nicht lan­ge um den hei­ßen Brei her­um­re­den: Ich habe die Din­ge ger­ne unter Kon­trol­le. Nur so kann ich sicher sein, dass alles tat­säch­lich genau so ist wie ich es mag und wie ich es für rich­tig hal­te.  Default by Natu­re Das ist natür­lich nur die hal­be Wahr­heit. Ich hal­te mei­ne Sicht auf Din­ge nicht für rich­tig. Sie IST rich­tig. Wo ich bin, ist die Mit­te. Ich bin das Maß aller Din­ge. Was ich weiß, ist All­ge­mein­wis­sen, den Rest muss… Con­ti­nue Rea­ding Lau­fen lassen